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Muriel Spark: Träume und Wirklichkeit. Roman. Zürich: Diogenes, 1998.

 


"Träume und Wirklichkeit" ist eine merkwürdig uninteressante, aber entschieden apokalyptische Komödie. Die Übersetzerin ist nicht unbedingt hilfreich. So schrecklich ungeläufig kann die starke Beugung doch nicht sein, daß es über die biblischen Zöllner (auch sie: arbeitslos) heißen müßte: "Es hat sie niemand gedingt." Und die rushes beim Film sind keine "Schnell"-, sondern die Rohkopie.

(Willi Winkler, Süddeutsche Zeitung, 16. November 1998)

Anm. d. Übs: 1. Die Übersetzerin ist ein Übersetzer.  2. "Es hat sie niemand gedingt." Vgl. Lutherbibel 1912.  3. rushes oder dailies sind vermutlich auch keine Rohkopie, sondern wohl eher das Filmmaterial vom Vortag.

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